Leichtperücke

Die Auswahl einer Perücke beginnt mit dem Tragekomfort. Daher ist es wichtig, ein angenehmes Tragefühl und die richtige Haarqualität zu wählen. Und da kommen wir ins Spiel! Bei uns erhalten Sie alle relevanten Informationen, um die richtige Entscheidung zu treffen und eine optimale Versorgung zu erreichen. In unseren Beratungsgesprächen legen wir alle wesentlichen Eckpunkte fest und passen Ihnen die Leichtperücke in Verbindung mit unserer eigens entwickelten Soliertechnik an. Wir bieten unseren Service hauptsächlich in Frankfurt, Mainz und im gesamten Rhein-Main Gebiet an: Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und teilen Sie uns Ihren Wunsch mit; wir kümmern uns um alles andere.

Das Wohlbefinden beginnt mit dem Tragekomfort!

Was nützt die schönste Perücke, wenn man nach kurzer Zeit froh ist, sie wieder abnehmen zu können, weil man ein unangenehmes Tragegefühl verspürt?

Bei der Suche nach einer Perücke ist es daher wichtig, die entscheidenden Kriterien, wie zum Beispiel Tragekomfort, Haarqualität usw. an die vorderste Stelle der Auswahlkriterien zu setzen und sich nicht nur auf das Aussehen zu konzentrieren.

Ein Laie, der noch nie etwas mit einer Perücke zu tun hatte, außer vielleicht im Karneval, ist damit vollkommen überfordert. Ihm kommt nicht in den Sinn, dass so eine Perücke vielleicht jucken oder kratzen könnte - insbesondere dann, wenn wie zum Beispiel bei einer Chemotherapie der Körper mit Stoffen konfrontiert wird, die unter Umständen Hautirritationen hervorrufen.

Als Laie hat man nur einen Gedanken, "Ich will so aussehen wie immer" oder "Die Frisur muss genau meinen Wünschen entsprechen".

Bereits diese zwei Gedanken veranlassen den Betroffenen, in ein Perückenstudio zu gehen, wo es möglichst viele Perücken gibt, in dem Glauben, "da sucht ich mir die richtige Perücke aus, die mir am besten gefällt".

Bereits jetzt beginnt der negative Kreislauf - warum?

Spätestes nach der dritten Perücke ist man genervt, weil jetzt nur noch danach urteilt wird, welche Perücke am wenigsten missfällt, weil man die Perücke, die so aussieht wie die eigenen Haare waren, nur sehr, sehr selten zu finden wird.

Man kann natürlich auch das Glück haben, dass man eine Perücke aufsetzt, die zwar anders aussieht als gewohnt, sich damit aber sehr gut gefällt und nun denkt man, diese Perücke ist die erste Wahl und wird auch gleich gekauft.

Da eine Patientin, ein Patient, wenn es sich zum Beispiel um eine Versorgung bei einer Chemotherapie handelt, ja meist noch die eigenen Haare hat, hat man keine Möglichkeit zu spüren, welche Trageeigenschaften die Perücke später hat, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dies tritt erst zu Tage, wenn die Haare ausgegangen sind. Dann spürt man bei einer maschinengefertigten Billigperücke diesen bekannten Mützeneffekt.

Der Verkäufer dieser Perücke wird wohl kaum den Patienten auf diesen Mützeneffekt aufmerksam machen, denn wie soll er eine andere Versorgung zu diesem Preis anbieten - zumal dem Kunden gerade diese eine Perücke gefällt. Also geht es nach dem Motte "gekauft wie gesehen" und fertig ist die Versorgung.

Das der größte Teil der Patienten, die auf diese Art gekaufte Perücken letzt endlich nicht trägt, weil sie meist unangenehm zu tragen sind, interessiert niemanden mehr, bis auf die betroffenen Patientinnen und diese können sich nicht mehr helfen und geben sich noch selbst die Schuld, weil sie diese Perücken ja haben wollten und auch selbst ausgesucht haben. 

Wie geht eine Perückenversorgung richtig von statten?

Um eine optimale Versorgung zu erreichen, benötigt die Kundin / der Kunde zuerst alle Informationen die dabei helfen, eine richtige Entscheidung treffen zu können!

Dies setzt zwei Grundbedingungen voraus:

  • Ohne einen erfahrenen Fachmann, keine optimale Versorgung!
  • Ohne hochwertige Produkte, keine optimale Versorgung!

Die zwei Fragen sind nun:

  • Sind mir schöne Haare über die ganze Therapiezeit wichtig?
  • Kann und will ich mir die Haare leisten?

Wenn von der Psyche der Patientin / des Patienten her die Haare einen wenig wichtigeren Stellenwert haben, ist zu überlegen, welchen Weg man einschlagen soll: den Turbanweg oder den Billigperückenweg?

Da maschinengefertigte Perücken nur ca. 3-5 Monate ansehnlich sind, aber sie zum Beispiel bei einer Chemotherapie durchschnittlich 9 Monate benötigt werden, würde man rechnerisch zwei Perücken benötigen um die ganze Zeit vernünftig auszusehen. Da aber die meisten Billigperücken nicht getragen werden, da sie jucken oder kratzen und meist zu sehr glänzen, bedeutet dies, dass die Patientin auf ein Tuch oder Turban wechselt oder ausweicht. Es ist eigentlich die teuerste Versorgung, wenn man bedenkt, was diese Perücke umgerechnet pro "Tragetag" gekostet hat.

Der Gedankengang mancher Patienten, "ich nehme den Krankenkassenanteil mit" schädigt nicht nur die Krankenkassen, weil das Ziel einer fachgerechten Versorgung ja nicht erreicht wurde und das Geld trotzdem ausgegeben wurde.

Es schädigt auch den Patienten selbst, weil er die Vorteile einer fachgerechten Versorgung nicht erlebt und die damit verbundenen Annehmlichkeiten und die positiven Auswirkungen auf den Heilungserfolg unwissend verwirkt.

Durch die psychische Entlastung bei einer korrekten Versorgung werden zum Beispiel Minderwertigkeitsgefühle und die damit verbundene Ausgrenzung und Rückzug aus der Öffentlichkeit verhindert, was sich meist auch positiv auf den Heilungserfolg auswirkt. 

Die Lösung: Eine solierte Leichtperücke!

Die "Leichtperücke" in Verbindung mit der "Soliertechnik" - bei den Chemopatienten ist sie sogar verbunden mit einer "Gefallensgarantie", ist der sicherste Weg für eine optimale Versorgung.

Warum?

1. Der Materialaufbau der Perücke ist optimal hautverträglich. 

2. Bei der Leichtperücke werden im Beratungsgespräch die Eckpunkte festgelegt. 

  • Optimale Passform (Maximaler Tragekomfort)
  • Notwenige Haarqualität (Abhängig vom Frisurenwunsch)
  • Mögliche Haarfarbe (Nach dem Ausschlussverfahren) 

3. Die Anpassung mit der "Soliertechnik" 

Die Erstellung der Frisur verläuft genauso wie bei einem Friseurbesuch. Kein lästiges aussuchen und aufsetzen mit einem unzureichendem Ergebnis, denn einen halben cm zu kurz oder einen halben cm zu lang als gewünscht, verändert das Aussehen bereits erheblich.

Die Soliertechnik ist ein Präparationsverfahren für Perücken, welches von Siggi Ebenhoch persönlich entwickelt wurde und als Schutzmarke auf dem Patentamt in München eingetragen ist.

Mit der Soliertechnik werden vor allem Perücken mit Kunst- und Mixhaaren so verändert, dass die Struktur und das Aussehen der Haare maximal möglich einem Echthaar ähnelt. Es wird nicht nur der oft unnatürliche Glanz der Kunsthaare entfernt, sondern gleichzeitig bekommen die Haare auch einen natürlichen Fall so, wie Echthaare. Der Name Soliertechnikt stammt ab von solo = einzeln - den Bedürfnissen der Patientin / des Patienten entsprechend angefertigt.
Der Soliervorgang, ist eine ca. zweistündige Anpassung der Perücke, in dem der "Rohling" der Perücke zu der gewünschten Frisur umgearbeitet wird. Dies erfolgt mit Schere, Dampf, Fön und Lockenstab. Dabei bekommt die Patientin auf keinen Fall eine "Glatze" geschnitten, wie oft befürchtet. Ihre eigenen Haare werden nur zu einem ca. 1 ½ cm kurzem Haarschnitt geschnitten. Die meisten Kundinnen können dies gut annehmen, da der Haarausfall sehr lästig sein kann und sie dann froh sind, wenn die Haare kurz geschnitten werden.
Ein abrasieren ist auch aus technischen Gründen sehr ungeeignet, weil die dabei entstehenden Stoppel sich negativ beim Aufsetzen der Perücke bemerkbar machen.

Ganz wichtig ist eine Vertrauensperson, die beim Solieren mitkommen muss. Dies sollte eine Person sein, von der die Patientin sicher ist, dass sie ihre Meinung ehrlich äußert.
Das entscheidende ist nämlich der "Blickwinkel von außen", also von einer anderen Person, die auf die Patientin sieht.

Da die Kundin sich vor allem von vorne und von unten sieht, (die Augen liegen tiefer als die Frisur), hat sie den schlechtesten Blickwinkel, von dem aus sie ihre Meinung über das Gesamtergebnis bilden kann.
Ein Betrachter von "außen", hat einen weitaus besseren "Gesamtüberblick" und ist dadurch viel objektiver, weil er mit dem Blick des "Mitmenschen" und ohne den Gewohnheitscharakter die neue Frisur betrachten und beurteilen kann. Damit kann er der Patientin / dem Patienten wertvolle Hilfestellung geben. 

4. Die Gefallensgarantie (bei Chemopatienten) 

Ohne Gefallensgarantie würde die Chemopatientin noch zusätzlichem Stress ausgeliefert, weil sie sich sagen würde, was mache ich den, wenn mir die Perücke nicht gefällt?

Sie würde so zu sagen die "Katze im Sack" kaufen, was natürlich nicht geht.
Da sich Siggi Ebenhoch durch die vielen Jahre Erfahrung vollkommen sicher ist, kann er nach dem Beratungsgespräch erkennen, ob es Sinn macht, dass sich die Kundin für eine "solierte Leichtperücke" entscheidet oder ob sie besser einen Turban tragen sollte.
Rechnerisch macht es auf jeden Fall Sinn, weil allein durch die längere Haltbarkeit der "Tagestragepreis" (Kosten pro Tragetag) günstiger ist als mehrere herkömmliche Perücken die ohne Soliertechnik erstellt wurden. 

5. Anwendungserklärungen 

Die genauen Erklärungen, wie man mit der Perücke umgeht sind sehr, sehr wichtig und man benötigt dazu auch einige Zeit und Ruhe um alles zu erklären:

  • wie eine Perücke gelagert wird (auf keinen Fall auf einen Styroporkopf setzen) 
  • wie man eine Brille richtig aufsetzt
  • wie die Perücke abgesetzt wird
  • wie sie frisiert wird, damit die Frisurenform erhalten bleibt
  • wie man im Nackenbereich die Haare zum Anliegen bringt.